Ein Segen

Man spricht im Zusammenhang mit Geld, das unerwartet und reichlich zur Verfügung steht, ja gerne von einem „Segen“. Die Weinheimer Schulen und sozialen Einrichtungen sind bis zu den Sommerferien dank umfangreicher Geldmittel der Deutschen Kinder und Jugendstiftung (DKJS) finanziell bestens ausgestattet, ein echter Geldsegen also für Projekte im sozial-emotionalen Bereich. Und genau dort sind viele Folgen aus zwei Jahren pandemiebedingtem Ausnahmezustand an den Schulen zu bekämpfen.

Weinheim ist in unserem Tätigkeitsgebiet eine echte Ausnahme: Die Gelder, die aus dem Topf „AUF!leben- Zukunft ist jetzt.“ der DKJS zur Verfügung stehen, werden zentral verwaltet und die einzelnen Projekte über eine Anlaufstelle bei der Stadt abgerechnet. Das erleichtert die Finanzierung von Vorhaben erheblich, denn die Schulleitungen sind oft mit der komplizierten Antragstellung und Abrechnung überfordert.

Viele Tages- und Wochenveranstaltungen haben wir seit Januar schon an Schulen und sozialen Einrichtungen in Weinheim und den Ortsteilen durchführen dürfen. Das waren meist Draußenspielprojekte an Grundschulen, aber auch erlebnispädagogische Waldtage für Schulklassen oder Teilnehmende der LernPraxisWerkstatt. Und die teilnehmenden Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Betreuer*innen waren jedes Mal begeistert.

Es ist jetzt an der Zeit, einfach mal DANKE zu sagen, dass sich das „Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf“ der Stadt Weinheim seit vergangenem Herbst organisatorisch mit der Beantragung der Gelder so sehr ins Zeug gelegt hat, um so vielen Menschen die Teilnahme an Veranstaltungen zu ermöglichen. Allen voran Jürgen Ripplinger und seine Mitarbeiterin Sabine Klemm muss ich hier erwähnen. Ohne die beiden wären immense Projektmittel niemals verteilt worden und wichtige Maßnahmen gegen die sozialen Folgen der Pandemie hätten nie stattgefunden. Kerstin und ich freuen uns immer wieder, wenn die Schulleitungen und Lehrkräfte uns sowohl positive Rückmeldungen zu unseren Aktionen geben, als auch begeistert von weiteren tollen Veranstaltungen wie Zirkus- und Theaterprojekten anderer Anbieter geben, die nun unkompliziert finanziert werden können. Da fühlt man sich wirklich gesegnet- nicht nur mit Geld.

Zum Schluss hier noch ein kleiner Artikel zu den Waldtagen für die Carl-Orff-Schule Sulzbach.

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